Kom Ombo

Kom Ombo, Anreise bei einer Nilkreuzfahrt. Die Besichtigung von dem Doppeltempel in Kom Ombo in Bilder mit geschichtlichem Hintergrundwissen, soweit wir das von dem Reiseführer erzählt bekommen haben.

Kom- Ombo- Tempel, Sightseeing

Kom Ombo Gegraphische Lage

Kom Ombo am Nil in Ägypten liegt von der Entfernung in Kilometer, etwa 160 von Luxor und etwa 40 Kilometer von Assuan, der Stadt am Nassersee mit der berühmten Nil- Insel Elephantine entfernt. Wie in der Zeit der Pharaonen üblich musste die Stadt am östlichen Nilufer, der Seite des Lebens errichtet sein.

Kom Ombo Bilder

Die Bilder aus Kom Ombo vom Doppeltempel sind bei der Besichtigung der alten Tempelanlage von dem Pharao Thutmosis III. entstanden.

Das erste Bild oben zeigt den Tempel in Kom Ombo aus der Entfernung, um die Abmessungen von diesem Sakralbau besser darstellen zu können.

Sonnenscheiben am Kom- Ombo- Tempel

Das nächste Bild aus Kom Ombo zeigt dann die berühmten Sonnenscheiben, die die Tempelanlage symetrisch in zwei Tempel zu einem Gebäude vereint. Die Linke Seite vom Doppeltempel ist dem Falkengott Horus geweiht, die Rechte Seite vom Doppeltempel in Kom Ombo, dem Krokodilgott Sobek.

Kom Ombo Geschichte

Was ist eigentlich Kom Ombo? Kom Ombo ist eine ägyptische Stadt am Westufer im Niltal die heute etwa 65.000 - 75.000 Einwohner zählt. In alter Zeit, während der 18. Dynastie, die in den Jahren 1567-1320 vor Christus in Ägypten gelebt worden ist, soll Kom Ombo entstanden sein.

Der ägyptische Name von Kom Ombo war zu dieser Zeit Nubit. Laut der Geschichtsschreiber, soll Kom Ombo erst zur Zeit der Ptolemäer, etwa in den Jahren 304 - 31 vor Christus Geburt zum Verwaltungszentrum des 1. Oberägyptischen Gau aufgestiegen sein.

Zu dieser Zeit der Ptolemäer, das waren die Nachkommen von Alexander des Großen aus Griechenland, der im Jahr 323 vor Christus die Herrschaft über Ägypten gewonnen hatte, hieß Kom Ombo, Ombus aus dem griechischen entliehen.

Kom- Ombo- Tempel Innen

Kom Ombo das koptisch Embo genannt worden ist, hatte zur Zeit der Ptolemäer noch die Weltanschauung, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums sei.

Kom Ombo Sehenswürdigkeiten

Die wichtigste Sehenswürdigkeit bei einer Reise nach Kom Ombo, stellt die Besichtigung des Tempel dar.

An dem sogenannte Doppeltempel in der Geschichte Ägyptens wurde zur Zeit der 18. Dynastie des 1. Gaues als unabhängige Provinz mit der Hauptstadt Elephantine in Assuan begonnen zu bauen.

So geschehen, ließ der Pharao Thutmosis III. dem Falkengott Horus, dem Krokodilgott Sobek und dessen Mutter Hathor, die im alten Ägypten die Himmels- und- Liebesgöttin dargestellt hat, in Kom Ombo einen Tempel errichten.

Kom- Ombo- Tempel Beleuchtet

Hathor erkennt man an dem Geweih das von einer Kuh entliehen ist und in deren Mitte man die Sonnenscheibe erkennt. Leider sind von diesem Tempel in Kom Ombo nur noch Überreste zu besichtigen.

Abends wird die Tempelanlage in Kom Ombo angeleuchtet. In den Jahren 1200 bis 1085 vor Christus sollen auch Ramses der III und Amenophis I. sich in Kom Ombo architektonisch verewigt haben.

Kom Ombo Tempel, Deckenmalerei

Im Kom Ombo- Tempel bekommen Sie bei Ihrer Ägypten Reise in den Genuss von farbenprächtigen gut erhaltenen Deckenmalereien, ähnlich wie die Geier mit ausgebreiteten Flügeln.

Von der Symbolik der Geier an den Deckenmalereien sind sich die Ägyptologen bis heute nicht schlüssig, warum die Geier abwechselnd Geier und Kobraköpfe haben.

Kom- Ombo- Tempel Deckenmalereien

Als Kopfbedeckung haben die Geier an diesen Deckenmalereien im Tempel von Kom Ombo abwechselnd eine weiße und eine Rote Krone.

Die Rote Krone soll die Krone des Nordens sein und die rote die von Nechen. Nechen ist auch eine Bezeichnung von einem ägyptischen Gau.

Leider war es bei unserer Besichtigung von dem Doppeltempel Kom Ombo, im Innern für unsere Kamera zu duster, deshalb haben wir Ihnen die Deckenmalerei vom Tempel der Medinet Habu gezeigt, die sind aber den Geiern aus Kom Ombo sehr ähnlich.

Wahrscheinlich stammt die Deckenmalerei im Kom- Ombo Tempel eh auf Veranlassung von Ramses dem III.